San Francisco, CA

Wir sind heute etwas spät wach und besonders Ben hätte gerne noch länger im Bett gelegen. Aber da wir nur einen Tag in San Francisco haben, müssen wir uns heute etwas beeilen. Die Temperatur ist in San Francisco um mindestens 15 Grad niedriger als noch in Arizona, man könnte es kalt bezeichnen und Ben und Nina ziehen sich heute deutlich wärmer an als gestern, wobei bei Ingo keine Änderung der Kleidung gemacht wird. Wir spazieren den Broadway herunter und wandern quer nach Chinatown hinein. Hier schĺäft der Stadtteil noch ein wenig, aber es ist schon spürbar, dass hier eine Stadt für sich existiert. Straßennamen auf chinesisch, Billiganbieter von Kleidung, Obst/Gemüse und allerlei asiatischer Tüddelkram. Gebäude sind mit asiatischen Dächern geschmückt und das Drachentor ist ja auch bekannt aus Filmen. In San Francisco soll die größte Chinatown in ganz Amerika leben und arbeiten.

Eigentlich hatten wir gehofft, auf dem Weg ein Café zum Frühstück zu finden, aber das funktionierte irgendwie nicht. Also befragen wir Yelp und sind dann auch schnell in einem Laden, der Brioche heißt. Melonensaft und Mandelcroissant, belegtes Parisienne und einen superstarken Macchiato wecken wieder unsere Lebensgeister. Auf zu neuen Ufern und rein ins Tourivergnügen.

Nina will unbedingt ins Exploratorium, ein interaktives Wissenschaftsmuseum, was laut Richard, dem Mann von Jane, sogar das beste von Amerika  sein soll. Wir kaufen die GO Card für San Francisco, dadurch können wir neben dem Museum auch andere Aktivitäten  mschen. Der Eintritt zum Exploratorium kostet schon 30 USD pro Person, so dass es sich lohnt. Wir müssen das aber im Internet bestellen, bevor wir ins Museum können. Am Eingang sind bereits viele Stationen  aufgebaut, die zum probieren einladen und Ben zieht es sofort zu den spielerischen Aufbauten.
Es ist ein wirklich tolles Museum mit unzähligen Stationen, aber wir müssen leider nach 3 Stunden abbrechen, um noch andere Dinge der Stadt zu sehen. Aber zur Erinnerung kaufen wir noch T-Shirts und Beutel. Morgen soll die Sonnenfinsternis die USA  fest im Griff haben, wir werden das wohl nicht verfolgen können. Brillen dazu sind restlos ausverkauft.

Big Bus Sightseeing
Für heute nutzen wir mit der GO Card noch den Big Bus Sightseeing und wollen uns einen Überblick über die Stadt verschaffen. Wir fahren sogar über die Golden Gate Bridge und schaffen es aber nicht, ein gutes Foto zu machen, weil entweder Nebel oder Perspektive nicht stimmt. Außerdem planen wir noch die Brücke vom Wasser mit dem Boot zu Gesicht zu bekommen und hoffen auf bessere Bedingungen. Wir fahren die gesamte Strecke ab und verlassen am Pier 39 wieder den Bus.

Aquarium of the Bay
Wir steigen aus und stehen direkt vor dem Aquarium of the Bay. Ben ist begeistert und will dort hineingehen. Wir diskutieren kurz, dann entscheiden wir uns gegen die Bootsfahrt und für das Aquarium. 2 lange Unterwassertunnel bieten Einblick in die Fischwelt der San Francisco Bay. Ben fasziniert aber eine Dokumentation zu der Schlauheit von Oktopussen. Diese sind so clever, dass sie sogar Becherdeckel aufdrehen können, um an ihre Beute, in diesem Fall Krebse zu kommen. Wir machen auch einen Augmented Reality Trip mit und setzen uns VR-Brillen auf, um mit Walen und Delfinen zu schwimmen. Dann verweilen wir noch einen Moment bei den Ottern, bevor wir das Aquarium verlassen.

 

Pier 39
Hauptattraktion am Fisherman’s  Wharf ist der Pier 39. Hier strömen die Massen hin und geben viel Geld aus in den unzähligen bunten Souvenirshops. Ben bekommt ein Raiders T-Shirt als wir in einem NFL-Laden herumstöbern. Eine Show mit einem Balancierkünstler wird auch gegeben. Wir verharren ein wenig und lassen uns von ihm unterhalten. Der Sonnenuntergang setzt ein und ein wunderbares Licht läßt den ganzen Tourirummel um einen herum vergessen.
Alcatraz ist nun deutlich zu sehen und auch die berühmten Seehunde geben sich ein Stelldichein am Abend.

Wir gehen weiter am Fisherman’s Wharf entlang und finden auch das bekannte Schild dazu.
In der Nähe finden wir auch die Wendestelle der Cable Cars und sehen die absurden Warteschlangen, um ein paar Blocks zu fahren. Ein Wendeteller bringt die Trams in Stellung, aber wir gehen weiter, um etwas Eßbares zu finden.
Dinner im Troy
Nach schweißtreibendem Bergauf- und Bergabgerenne, was in dieser Stadt echt nervig ist, gehen wir bei uns Nähe des Hotels etwas essen. Nina entscheidet sich für griechisch, nachdem Ben und Ingo sich nicht einigen können. Das bestellte Souvlaki ist besser als erwartet, daß Gyros ähnelt eher Frühstücksfleisch als den uns bekannten Fleischschnipseln. Wir kaufen noch ein paar Snacks im Kiosk und packen, um morgen früh schneller loskommen zu können, da wir Yosemite noch anfahren wollen.
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